Notenverbesserung Medizin

Wichtiges vorab zusammengefasst

Notenverbesserung durch Tests und Ausbildung

Eine Verbesserung der Bewerbungsnote ist unter anderem zum Teil durch Tests oder durch eine fachbezogene vorherige Ausbildung möglich.

  • Die Verbesserung der Bewerbungsnote für die direkte Zulassung in den medizinischen Fächern ist durch das Absolvieren zweier Tests möglich – durch den so genannten TMS einerseits und den HAM-NAT Test andererseits. Inwieweit die Bewerbungsnote durch dieses Tests oder eine fachbezogene vorherige Ausbildung verbessert werden kann, hängt von der jeweiligen Universität ab.

TMS

Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) ist der meist verbreitete und anerkannte Test zur Verbesserung der Bewerbungsnote.


  • Der TMS ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, durch den zusätzlich zur Abiturnote eine Prognose über die Studieneignung eines Bewerbers für medizinische Studiengänge ermöglicht werden soll. Er wird einmal im Jahr angeboten und darf nur einmal absolviert werden.

HAM-NaT

Der HAM-Nat wird zur Verbesserung der Bewerbungsnote seltener anerkannt als der TMS.




  • Der HAM-Nat ist ein Multiple-Choice-Test mit Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Eine mehrfache Teilnahme in unterschiedlichen Jahren ist – anders als beim TMS – möglich.

Notenverbesserung Medizin

Verbesserung der Bewerbungsnote in den medizinischen Fächern

Es gibt zwei Möglichkeiten die für die Studienplatzvergabe zugrunde zu legende eigene Bewerbungsnote zu verbessern und somit die Chancen auf eine direkte Zulassung an einer Universität zu erhöhen. Zum einen gibt es den Test für medizinische Studiengänge - den sogenannten TMS - und zum anderen den HAM-Nat Test.

Was ist der TMS?

Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, durch den zusätzlich zur Abiturnote eine Prognose über Studieneignung eines Bewerbers für medizinische Studiengänge ermöglicht werden soll.

Am TMS Teilnehmende Universitäten:

Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Göttingen, Halle-Wittenberg, Heidelberg, Leipzig, Lübeck, Mainz, Marburg, München, Oldenburg, Regensburg, Tübingen, Ulm, Würzburg.

Wichtige Informationen

Der TMS wird nur einmal im Jahr angeboten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Termine einhalten und Folgendes beachten:

  • Die Anmeldungsmöglichkeit zum TMS beginnt regelmäßig am Ende eines Jahres mit der letzten Anmeldungsmöglichkeit bis Anfang des Folgejahres.
  • Die Anmeldung zum TMS, die Test-Einladung und die Bekanntgabe des Test-Ergebnisses erfolgen ausschließlich online.
  • Die Teilnahme am TMS ist gebührenpflichtig.
  • Der TMS findet regelmäßig im Frühjahr an verschiedenen Teststandorten in Deutschland statt.
  • Am TMS darf nur einmal teilgenommen werden.
  • Die Testteilnahme ist freiwillig.
  • Weitere Informationen stehen unter www.tms-info.org zur Verfügung.

Vorbereitung auf den TMS

Aufgrund der Tatsache, dass eine Teilnahme am TMS nur einmal möglich ist, empfiehlt es sich, dass dieser eine Versuch nach entsprechend guter Vorbereitung durchgeführt wird. Es gibt einige Anbieter von Intensivkursen und Probetests. Dabei muss jeder Bewerber selbst entscheiden welche Art des Lernens ihm liegt. Es kann zum Beispiel der Service der ITB Consulting GmbH genutzt werden (http://www.medizinertest-vorbereitung.de/), die den TMS mitentwickelt hat.

Anrechnung der Leistungen des TMS

Maßgeblich ist, wie genau die Leistungen im TMS angerechnet werden, denn jede Universität kann die Modalitäten selbst bestimmen, so dass es einige Aspekte zu beachten gibt. Die genauen Anrechnungsmöglichkeiten für jede Universität finden Sie über einen Verweis bei hochschulstart.de mit der Weiterleitung zur jeweiligen Universität. Die folgenden Modalitäten dienen nur dem Überblick und sind nicht vollständig. Es kann zum Beispiel sein, dass eine Berücksichtigung des TMS bei der Berechnung der Bewerbungsnote nach den folgenden Zahlen nur erfolgt, wenn eine Universität bei der innerkapazitären Bewerbung als Erstwunsch angegeben wurde.

Bochum

 

 

Sofern Bewerber das Ergebnis des TMS vorlegen und das TMS-Ergebnis besser als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung ist, wird eine neue Durchschnittsnote gebildet, in die zu 51 % die Abiturdurchschnittsnote und zu 49 % das TMS-Ergebnis (in Form des in eine Schulnote umgerechneten Notenäquivalents) einfließt.
Erlangen-NürnbergDas Ergebnis des Tests für Medizinische Studiengänge (TMS) geht folgendermaßen in die Berechnung ein:

  • Für die besten 10 % der Absolventen eine Verbesserung der Abiturnote um 0,8;
  • schlechtere Absolventen als die oberen 10 % bis einschließlich unter den besten 20 % eine Verbesserung der Abiturnote um 0,6;
  • schlechtere Absolventen als die besten 20 % bis einschließlich unter den besten 30 % eine Verbesserung der Abiturnote um 0,4;
  • schlechtere Absolventen als die besten 30 % bis einschließlich unter den besten 40 % eine Verbesserung der Abiturnote um 0,2;
  • bei einem Testergebnis der Absolventen, die nicht unter den oberen 40 % sind, wird die für die Studienplatzvergabe maßgebliche Note nicht verbessert.
FreiburgDas Ergebnis des Tests für Medizinische Studiengänge (TMS) geht folgendermaßen in die Berechnung ein.

  • Gehört das Ergebnis zu den 10% besten Ergebnissen des Jahrgangs, verbessert sich die im Abiturzeugnis ausgewiesene Durchschnittsnote um 0,5.
  • Liegt das Ergebnis über 10% bis 30% der besten Ergebnisse des Jahrgangs, verbessert sich die im Abiturzeugnis ausgewiesene Durchschnittsnote um 0,3.
GöttingenDurch eine überdurchschnittliche Leistung im TMS kann die Durchschnittsnote der HZB um bis zu 0,5 verbessert werden.
Halle-WittenbergSofern Bewerber das Ergebnis des TMS vorlegen und das TMS-Ergebnis besser als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung ist, wird eine neue Durchschnittsnote gebildet, in die zu 51 % die Abiturdurchschnittsnote und zu 49 % das TMS-Ergebnis (in Form des in eine Schulnote umgerechneten Notenäquivalents) einfließt.
HeidelbergDer TMS wird kaum mit einbezogen. Bei näherer Betrachtung ist die Gewichtung in Wirklichkeit 30,9 zu 59,1.
LeipzigDas Ergebnis des TMS wird zu 40% einberechnet.
LübeckWenn das Ergebnis des TMS 2,5 oder besser ist, wird die für die Studienplatzvergabe maßgebliche Bewerbungsnote um 0,4 verbessert. Ist eine abgeschlossene Berufsausbildung erfolgt, wird diese Note ebenfalls um 0,4 verbessert. Bei Erfüllung beider Kriterien gibt es einen Bonus von 0,8.
MainzSofern Bewerber das Ergebnis des TMS vorlegen und das TMS-Ergebnis besser als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung ist, wird eine neue Durchschnittsnote gebildet, in die zu 51 % die Abiturdurchschnittsnote und zu 49 % das TMS-Ergebnis (in Form des in eine Schulnote umgerechneten Notenäquivalents) einfließt.
Marburg
  • Ein TMS-Prozentwert ab 90 % führt zu einer Verbesserung der für die Studienplatzvergabe maßgeblichen Bewerbungsnote um 0,8;
  • ein Prozentwert von 80 – 89 % zu einer Verbesserung um 0,6;
  • ein Prozentwert von 70 – 79 % zu einer Verbesserung um 0,4;
  • einer von 60 – 69 % zu einer Verbesserung um 0,2.
  • Für eine der angegebenen Ausbildungen wird die für die Studienplatzvergabe maßgebliche Abiturdurchschnittsnote um 0,3 heraufgestuft.

Zu beachten ist jedoch, dass entweder nur eine Ausbildung oder nur der TMS anrechenbar sind.

München

 

  • Ein TMS-Prozentrangwert ab 90% führt zu einer Verbesserung der für die Studienplatzvergabe maßgeblichen Bewerbungsnote um 0,8;
  • ein Prozentrangwert von 80-89% zu einer Verbesserung um 0,6;
  • ein Prozentrangwert von 70-79% zu einer Verbesserung um 0,4;
  • einer von 60-69% zu einer Verbesserung um 0,2.

Verbesserungen werden auch berücksichtigt, wenn sich eine korrigierte Note ergibt, die unter 1.0 liegt.

Bei jedem Bewerber wird nur eines der beiden Zusatzkriterien berücksichtigt. Bei Bewerbern, die sowohl das TMS-Ergebnis als auch die Berufsausbildung nachweisen, wird automatisch das für sie günstigere Kriterium berücksichtigt.

OldenburgDurch die Teilnahme am TMS kann die Bewerbungsnote verbessert werden, soweit das Testergebnis besser ist, als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. In diesem Fall werden beide Noten verrechnet (51 % Durchschnittsnote der HZB, 49 % TMS-Gesamtnote) und auf die erste Nachkommastelle gerundet.
Regensburg

 

Der Bewerber enthält eine entsprechende Notenverbesserung:

  • 0,8 bei einem Prozentrang von 90 und höher,
  • 0,6 bei einem Prozentrang von 80 bis ausschließlich 90,
  • 0,4 bei einem Prozentrang von70 bis ausschließlich 80,
  • 0,2 bei einem Prozentrang von 60 bis ausschließlich 70.
  • unter 60 Prozent wird kein Bonus gewährt.
Tübingen

 

Die besten 10 Prozent der Teilnehmer des Tests für medizinische Studiengänge (TMS) erhalten einen Bonus von 0,6 Punkten, die folgenden 20 Prozent einen Bonus von 0,4 und für die danach folgenden 20 Prozent gibt es einen Bonus von 0,2 Punkten. Liegt das Ergebnis eines Bewerbers unter diesen genannten Werten, erhält er für den Test keinen Bonus.
Ulm

 

Durch die Teilnahme am TMS kann die Durchschnittsnote verbessert werden, sofern das Testergebnis besser ist, als die Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. In diesem Fall werden beide Noten verrechnet (51 % Durchschnittsnote der HZB, 49 % TMS-Gesamtnote) und auf die erste Nachkommastelle gerundet.
Würzburg

 

Medizin/Zahnmedizin

Durch das Ergebnis des TMS wird die Durchschnittsnote wie folgt verbessert:

  • 0,6 bei einem Prozentrang von 96 und höher
  • 0,5 bei einem Prozentrang von 92 bis ausschließlich 96
  • 0,4 bei einem Prozentrang von 88 bis ausschließlich 92
  • 0,3 bei einem Prozentrang von 84 bis ausschließlich 88
  • 0,2 bei einem Prozentrang von 80 bis ausschließlich 84
  • 0,1 bei einem Prozentrang von 76 bis ausschließlich 80

HAM-Nat

Was ist der Ham-Nat und wann findet er statt?

Der HAM-Nat ist ein Multiple-Choice-Test mit Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Mit den Fragen werden Kenntnisse und ihre Anwendung auf Schulniveau überprüft. Eine mehrfache Teilnahme in unterschiedlichen Jahren ist – anders als beim TMS – möglich.

Das Verfahren ist zweistufig ausgestaltet. Es gibt eine erste Stufe des Auswahlverfahrens mit dem HAM-Nat für die Bewerber der Humanmedizin. In der Regel eine Woche später erfolgt die zweite Auswahlstufe des Auswahlverfahrens in der Humanmedizin der HAM-Int.

Das Auswahlverfahren für den Studiengang Zahnmedizin wird mit dem HAM-Nat, dem HAM-MRT und dem HAM-Man durchführt.

Für den HAM-Nat gilt ein Themenkatalog.

Teilnehmende Universitätem:

Hamburg, Charité Berlin, Magdeburg

Vorbereitung auf den HAM-Nat

Zur Vorbereitung auf den HAM-Nat stehen auf der Internetseite des UKE ein Themenkatalog sowie ein Probetest zur Verfügung, um dem Bewerber einen Eindruck zu vermitteln (https://www.uke.de/studierende/index_64518.php).

Einzelne Studiengänge

Häufige Fragen

Team

Kontakt

OBEN